Spielzeit,  Was noch kommt

Bipolar

WEGEN CORONAVIRUS VERSCHOBEN

Eintritt: 5€ Ermäßigt / 7€ Vollzahler (zur Kartenreservierung)

Regie: Benedikt Klonowski, Markus Löchle, Fabius Löffler

“Wohin geht man, wenn man sich selbst nicht mehr ertragen kann?”

Ina und Lee sind seit Jahren glücklich miteinander. Sie kennen sich in- und auswendig. Als Ina an einem Tag im Bett bleibt, denkt sich niemand etwas dabei. Doch aus diesem einen Tag wird ein zweiter, ein dritter, eine Woche. Die sonst glücklichen Tage scheinen länger und dunkler zu werden. Lee macht sich Sorgen, besonders als Ina in Euphorie ausbricht und sich unentwegt beschäftigen muss. Fast rastlos, wie ein neuer Mensch. Lee ist irritiert, doch weiß sie, dass sie Ina will und spielt all ihre Phasen mit und versucht für sie zu kämpfen.
Kann man als Außenstehender den Kampf alleine für Zwei gewinnen? Oder wird es irgendwann zu viel und man zerbricht selbst daran? Kann man als Betroffener die Probleme erkennen und den Kampf unterstützen? Oder ist man blind vor Verlorenheit?

Bipolar ist ein selbstgeschriebenes, lichtintensives und mit performativen Elementen versehenes Stück, welches sich mit eben jenem Thema befasst: bipolarer Störung. Dabei liegt der Fokus nicht auf einer Belehrung oder einer Erklärung, was es ist oder wie genau es funktioniert, sondern wie es in den Phasen abläuft, was es mit der Person selber und dem Umfeld macht und wie sich Betroffene dabei fühlen.

Mit: Laura Huber, Farina Pickl, Miriam Poth, Leonie Schulz-Rogge
Technik: Elisa Sichelstiel, Florian Spiecker, Tobias Winklmüller